neu

back home again

After 6 nice months in China, I settled down again back in Germany, Reutlingen.

I found an awesome room at the fraternity Cimbria with a marvelous view over the town.

So other than that, there should be nothing that should keep me from finishing my thesis

Geschrieben von Johannes am 9. Februar 2012 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Suzhou 2.0

Willkommen auf meinem Blog. Dies ist ein kleines Fenster in den Alltag bei Bosch und das Leben in Suzhou. Zuvor war ich in für ein Jahr in Beijing.



Hiking to the top of the chinese World 华山

Wochenendausflug auf einen der 5 chinesischen Berge: Hua Shan 华山

2.000m Höhenunterschied auf 10km Entfernung… Treppen.

Ein Ausflug an die eigenen Grenzen. Da wir unser Hotel auf dem höchsten Gipfel vorbestellt hatten, mussten wir dieses natürlich auch noch vor dem Sonnenuntergang erreichen und da wir erst recht spät am Fuße des HuaShan angekommen sind, mussten wir in einem Ritt ohne größere Pausen bergauf.

Den Ausblick konnten wir dann erst am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang genießen

XiAn

eine lebhafte und bunte Stadt mit einer muslimischen Minderheit, die eine angenehme Abwechslung zum chinesischen Alltag bietet.

Geschrieben von Johannes am 20. Juli 2011 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

梅雨 Season, oder auch Plum-Season, jedenfalls Regen, Regen, Regen…

Seit bereits etwa 3 Wochen sitze ich hier im Regen. Fast jeden Tag und vor allem an jedem Wochenende regnet es in Strömen, Tag ein Tag aus. Die Wäsche liegt seit Tagen auf der Leine und wird nicht trocken, alles hier ist klamm, feucht, einfach unangenehm. Und wie solche ein tagtägliches Grau auf das Gemüt schlägt muss nicht weiter erläutert werden.

Diese Regenzeit wird hier auch als 5. Jahreszeit bezeichnet und geht einher mit der Ernte einer kleinen sauren Pflaume. Ich glaube sogar, dass dies die Pflaume Ulme ist, dessen Wein es bei uns als chinesischen Pflaumenwein zu kaufen gibt.

Es soll noch etwa 2 Wochen so weiter regnen und was danach kommt soll nicht unbedingt besser werden.
Momentan liegt die Temperatur hier bei angenehmen 18-24°C, sobald die Sonne jedoch mal für ein paar Augenblicke durch die Wolkendecke kommt, so heizt sich die Temperatur schnell auf bis zu 30° auf und verwandelt das Draußen in einen heißen, feucht schwülen Moloch, bei dem man das Gefühl hat die Luft-Suppe löffeln zu können.
Wenn diese kühle Regenfront uns verlässt, soll hier auf einen Schlag der erdrückend heiße Hochsommer einschlagen.

Und wiedereinmal lernt man das relativ gleichbleibende Klima einer Gemäßigten Zone zu schätzen.

Geschrieben von Johannes am 18. Juni 2011 | Abgelegt unter Allgemein | Ein Kommentar

Yangshuo - a chinese peace of heaven

Der zweite Teil unserer Guillin-Reise ging gen Süden in die kleine beschauliche Stadt Yangshuo (oder besser in die Nähe von ihr).

Die Strecke von Guillin nach Yangshuo auf dem Li FLuss gilt als das Highlight dieser Region. Wenn man sich ein Bild von Südchina vor Augen hält, so hat man meist diese Landschaft vor Augen: der ruhige Fluss, daneben spitz und einsam stehende Karsberge, an denen sich Nebelschwaden vorbei drücken.

Ein Manko hat diese faszinierende Natur, sie ist anziehend. Und so mussten wir uns die Strecke mit etwa 50 weiteren Booten vor und hinter uns teilen, geschweige denn mit den hunderten von Chinesen auf unserem Boot! (Auch wenn ein Großteil der Chinesen eher damit beschäftigt waren unter Deck Karten zu spielen oder zu schlafen…anstatt sich mit in die immer noch ausreichende Masse einzureihen um sich von dem Naturspektakel verzaubern zu lassen)…

Die Landschaft und Berge sprechen für sich.

In Yangshuo angekommen, hatten wir ein Zimmer in einem abgelegenen Hostel (Giggling Tree) reserviert. Die Ruhe, die “unberührte” Natur direkt vor der Tür und 2 Fahrräder für völlig unabhängige Ausflüge und Fotoshootings waren dann wohl die Krönung unseres Ausflugs. Gelegen an einem ruhigen Seitenarm mit den abwechslungsreichsten Bergformationen und ohne Verkehr, ließ es sich hier so richtig entspannen und abschalten. Das internationale Ambiente, die guten Zimmer/Betten und das unvergessliche Frühstück macht dieses Hostel unvergesslich.

Hier bist du Mensch, hier kannst du Sein. Das nächste Mal hoffentlich länger als nur 2 Tage!

Yangshuo zählt ebenfalls zu einem der schönsten Ecken der von mir bereisten Welt!

Bambusboot, günstig aber auch etwas unstabil...Mittagspause...der 20 Yuan Schein hat diese Landschaft als MotivLi River zwischen Guillin und YangshuoYangshuoYangshuoYangshuoYangshuoYangshuoYangshuoYangshuoYangshuoYangshuoÜberfahrt in der DämmerungÜberfahrt in der DämmerungYangshuoÜberfahrt in der DämmerungWem schlägt da nicht das Photoherz höher?... dabei eins der unzähligen Panoramas zu knipsenReis, risch gesetzt

Geschrieben von Johannes am 6. Mai 2011 | Abgelegt unter Allgemein | 2 Kommentare

Longji Reisterrassen

Mit einem Feiertag und zwei aufgezwungenen Urlaubstagen war diese Woche nicht viel los mit arbeiten und so haben Federika und Ich kurzer Hand auch noch die beiden restlichen Tage frei genommen und sind für einen Kurztrip in das wohl bekannteste Touristenzielgebiet Chinas gefahren: Guillin.

Die Gegend um Guillin liegt mitten umgeben von einsam stehenden steilen Felsen/Bergen, wie es sie sonst nirgends gibt (meines Wissens nach). Und auch wenn für viele Chinesen Guillin das eigentliche Ziel ist, so ist es in meinen Augen doch nur eine chinesische Stadt, wenn auch mit herrlicher Lage und Ausblick. Wir hatten uns jedoch ein anderes Ziel gesteckt: Die Drachknochen Reisterrassen etwa 2 Stunden nördlich von Guillin in den Bergen.

Mit öffentlichem Bus ging es in die Berge und immer weiter in grüne Natur. Rückblickend waren wir so überwältigt von dem Anblick von Bergen, Wäldern und klaren Flüssen, dass wir Bilder gemacht haben, die jetzt im Nachhinein unspektakulär und trostlos scheinen.

Die Reisterrassen liegen in einem früher sicherlich schwer zugänglichen Tal, in dem sich 3-4 Minderheiten niedergelassen haben und über Generationen hinweg Reisterrassen in die Berge gehauen und gepflegt haben.
Die Meisterleistung, der Schweiß und die Mühe, die in der Rodung, Bodenvorbereitung, dem Bau der Reisterrassen, dem jährlichen Dammpflege und der Düngung, der täglichen Kontrolle des Wasserstands, dem Sähen und Ernten am steilen Hang inbegriffen ist, ist unbeschreiblich.

So weit das Auge sieht, ist jeder Hang mit diesen “Reisdrachen” umwickelt. Aufgrund der Höhe war es noch nicht Zeit um die Reissprösslinge auszusetzen. Allerdings konnten wir Bauern beim vorbereiten der Felder beobachten.

Eingang zu den Reisterrassen... jede alte zierliche Frau wollte meine 20kg für mich tragen...SonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangMinderheitendorfMinderheitendorfmorgentlicher Ausblick aus dem ...das war einmal die Spitze des BergesReisbauer von Morgen...can I carry your Backpack ma?nach etwa 3h wandern durch ReisterrassenReisstengel vom letzten Jahr...Yao Minderhei, die selbst beim Kräuterpflücken noch Schmuck und Postkarten dabei haben und loswerden wollenBambus wächst bis zu einem Meter am Tag!

Am ersten Tag sind wir so hoch, wie uns das Tageslicht hat gehen lassen. Dort haben wir dann Quartier bezogen und in Bambus gegrillten Reis gegessen. Der Ausblick aus dem Bett am morgen war unbeschreiblich: ein Tal mit Reishängen.
Am nächsten Tag sind wir dann früh raus, um den Sonnenaufgang vom höchsten Aussichtsturm bestaunen zu können. Da wir mitten in der Woche dort waren, konnten wir die Reisterrassen völlig alleine für uns genießen und auch wenn die Sonne nicht in ihrer vollen Pracht zum Vorschein kam, so hat sich der Ausblick dennoch gelohnt.
Danach sind wir einmal quer über Berg und Tal in ein anderes Dorf gewandert (etwa 5h mit Gepäck und der Bange, sich verlaufen zu haben).

Ein herrlicher Ausflug in eine surreale Welt. Beeindruckend, was eine eingeschworene Gemeinschaft über Generationen hinweg mit der Natur anstellen kann und das solch ein gravierender Eingriff in diese Bergwelt eine solch unbeschreibliche Ästhetik zur Folge hat.

Dieser Ort zählt mit zu einem der schönsten Orte der Welt, die ich bisher bereist habe.

Geschrieben von Johannes am 3. Mai 2011 | Abgelegt unter Allgemein | Ein Kommentar

Chinese Musicfestival in Nanjing

In ganz China finden am ersten Mai-Wochenende verschiedene Musikfestivals statt. So zum einen das Midi-Festival und Caomei-Festival in Beijing. Auf einem Streifzug durch das chinesische Facebook (FB ist hier in China geblockt), genannt douban.com, bin ich auf ein Festival in Nanjing gestoßen. Und da mein Musikbedürfnis hier in Suzhou etwas zu kurz kommt war ich gleich entschlossen mir den dreitägigen chinesischen Festivals-Kick zu geben.
Einige Bands kannte ich noch aus Beijing, so spielte unter anderem Cui Jian (”the father of chinese rock”) und Pet Conspiracy (wenn auch mit neuer Frontfrau).

Außerdem war ich neugierig, wie Chinesen Festivals zelebrieren und was es alles für chinesische Musikgeschmäcker gibt…
Ein kurzer Überblick der Highlights des chinesischen Festval-Erlebnisses: gute Musik, breites Spektrum an Bands und Publikum, brave Rocker mit Kindern, aber auch Barfußpunks im Hexenkessel, voller Stopp bei Regen und stundenlange Wartepausen, da europäische Bands kurzerhand nicht spielen durften, keine Ansagen und Schluss kurz vor 23 Uhr.

Ich fand es spannend, abwechselnd und erleichtert, nach langer Durststrecke endlich wieder etwas Life-Kultur erfahren zu können. Chinesen können doch Rock, wenn auch nur in Anfängen. Aber die Hoffnung ist da, dass sich auch hier eine unabhängige Jugendkultur beeinflussende Musikszene stark macht.

Allerdings: Meiner Meinung nach waren viel zu wenig Leute da, die das Geld für Anlage, Bands und Personal wieder rein bringen hätten können. Das 3-Tages Ticket hat nur 200 RMB (~20€) gekostet.
Mal schauen, ob sich dieses Festival zum dritten Mal jähren wird.

Geschrieben von Johannes am 30. April 2011 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

30.Breitengrad

Eins musste ich heute schmerzlich feststellen: Suzhou liegt auf der selben Breite, wie Kairo…
Mein Spiegel verriet mir heute, dass die Sonne hier doch anders scheint, als bei uns daheim…
Und wieder einmal hat man vergessen daran zu denken, Sonnencreme mitzubringen. Hier kostet ein mini Fläschchen (so 25ml?) sage und schreibe 69 RMB.

Geschrieben von Johannes am 5. April 2011 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

TaiHu - 130km Radtour

Dieses längere Wochenende wollte ich eigentlich mit einem 3-tägigen Ausflug an den nahe gelegenen TaiHU (Hu=See) füllen. Da es am Sonntag jedoch verregnet, kalt und windig war, beschloss ich doch lieber einen Tag daheim zu verbringen um zu lesen, lernen und den letzten Monat Revue passieren zu lassen.
Dafür ging es dann bei schönstem Wetter, Sonnenschein und nur mäßigem Gegenwind in Richtung Wasser.
Bis zum See waren es laut Lonley Planet nur 34 km, quer durch Suzhou und die Randgebiete, welche man nicht unbedingt gesehen haben muss… Jedoch bekommt man so auch mal ein Gespür dafür, wo sich die 6 Millionen Chinesen in Suzhou alle so aufhalten…
Eins muss man den Chinesen lassen, der 4-5m breite und durch eine begrünte natürliche Barriere macht es herrlich einfach und sicher quer durch die Stadt per Rad zu fahren. Und auch wenn das Fahrrad hier in China so langsam aus stirbt, so wird an dem Bau dieser Fahrradwege an jeder noch so entfernten und unbefahrenen Straße festgehalten! Und nicht nur das, der Grünstreifen zwischen Straße und Fahrradweg ist auch noch ausgezeichnet angelegt, gesäubert, gepflegt und aufwendig mit Blumen verziert…ein Unding, wenn man alleine diese Straßen entlang fährt.

Trotz blauem Himmel war die Sicht auf nur ein paar Kilometer beschränkt. Und endlich am Taihu angekommen, bot sich mir nur ein großen ineinander übergehendes Grau an. Mein Ziel war eine Insel noch etwas westlicher im See gelegen, auf die man über eine elend lange Brücke kommt. Mit der Sonne im Nacken ging es also immer am Wasser entlang an unzähligen neu hochgezogenen Hotels, unbewohnten Einfamilienhäusern, Golfplätzen und jeweils links einem etwa 5-10m breitem “Standstreifen”, welcher von Massen an Chinesen bevölkert war, welche dort wohl einen Tag am See verbringen wollten.

Auf dieser Radtour hat sich wiedereinmal bestätigt, dass es einigen “Chinesen” an Ästhetik mangelt… Nicht nur, dass ein Picknick etwa 5m neben einer Schnellstraße inmitten von Müll, karger Wiese und unspektakulärem Ausblick wohl als gelungener Ausflug angesehen wird, nein es werden auch Fotostopps an den wohl unschönsten und unangenehmsten Ecken eingelegt, wo dann von jedem ein Foto im Rappsfeld gemacht wird, während im Hintergrund sich die Müllberge türmen. Da steigen 5 Chinesen aus dem Auto, jeder eine Canon-Camera um den Hals und dann wird vor den unmöglichsten Kulissen für ein “Foto in der Natur” Schau gestanden. Was man hier auch immer wieder sieht, dass sind Brautpaare, die sich vor einem Baum/Busch/Haus ablichten lassen…ich bin mir nicht sicher, wie die Fotos später werden, jedoch aus einer Perspektive einen Meter weiter entfernt steht die Braut im Schlamm, neben ihr Müll und wieder eine Schnellstraße…

Blick von unserem Compound auf die beiden höchsten Gebäude SuzhousSüdliches Ende Suzhous mit Blick auf die alte Stadtmauerein Teil der alten StadtmauerEiner von vielen befahrenen KanälenEin Tag Sonne und wohl jeder wäscht seine WäscheFahrradwege, wie für Könige gemacht: begrünt, breit, immer vorhanden und Menschen leerendlich Taihueigentlich müsste man die Inseln sehen könnenPicknick auf chinesisch - die Straße ist viel befahren...chinesische Picknick Idylle... oder ein Tag am See...etwa 6km Brückebraune-grau-blauTee-Sträucher an den NordhängenTee-Erntegeerntet wird der hellgrüne Sprößling... Tee-Sträucher an den HängenRückfahrtöffentliche Tanzstunden am Ufer des Befästigungskanals an der Altstadt Suzhousein blinder Musiker mit interessanter Beatbox

Die Insel selbst ist sehr bergig und so entschloss ich mich am Ende meiner Kräfte auf der geraden Ebene die Berge am Ufer zu umfahren. Immer am Wasser entlang ging es also einmal um die ganze Insel…fast… denn auf halben Weg, am südlichsten Zipfel und dem Punkt, an dem ich am weitesten weg war, da entschloss ich mich dann doch in einen Nagel zu fahren und mit einem lauten Zischen nicht nur am Ende meiner Kräfte, sondern auch am Ende meiner Luft zu sein… Also schnell Hilfe gesucht, auf dass mir jemand den Reifen flickt (ich war selbst nicht vorbereitet). Jedoch war an diesem Tag jedwede Hilfe in den Bergen auf den Teeplantagen um den frischen Tee zu pflücken. Egal wohin ich kam, wurde mir klargemacht, dass Heute jeder bei der Tee-Ernte sei.
Also nahm ich den nächsten Bus, fuhr in den nächst größeren Ort auf der Insel und versuchte dort mein Glück. Nach einem kurzen Flicken konnte es dann weiter gehen.

Von der Insel selbst und der “Natur” dort war ich nicht all zu sehr beeindruckt, überall liegt Müll, das Wasser stinkt und ist braun, und auf Fisch wollte ich mich nicht einlassen. Eigentlich war angedacht, dass ich mir dort ein Hotel suche und die Strecke auf 2 Tage verteile. Mich hatte dann aber nicht all zu viel auf der Insel gehalten und der sportliche Ehrgeiz gepackt, auch noch den Rückweg in Angriff zu nehmen. Also ging es am selben Tag auch wieder zurück. In Summe waren es dann etwa 130 km, ein Platten, ein knall rotes Gesicht und 12h ununterbrochenes Fahrradfahren*…

Wohlverdient ließ ich mir dann erst die Muskeln bei einem blinden Masseur wieder weich klopfen, um danach im Spa noch den Dreck loszuwerden und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Geschrieben von Johannes am 5. April 2011 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

同理 TongLi

Tag 2 dieses Wochenendes. Bei recht schönem Wetter sind wir früh mit dem Bus in eine nah gelegene Stadt, etwas südlich von Suzhou gefahren. Tongli ist eine alte Wasserstadt mit einem etwas erhalteneren Altstadtkern. Für die Stadt muss man am Eingang ein Ticket lösen.
Die Straßen und Kanäle sind schön anzusehen, jedoch ebenfalls von Geschäften gesäumt, in denen immer nur den gleichen billig Schrutz zu kaufen gibt. Die Stadt durchziehen einige herrlich begrünte Kanäle und wenn man sich in die Seitenstraßen verläuft, dann kann man auch die Locals beim Wäschewaschen oder Majong spielen beobachten. Vom Konzept her ist Tongli ein lebendiges Museum. Sie hat Charme, ein paar schöne ecken und ist arg überrannt. Wenn man sieht, wie die Köche das Gemüse in den Kanälen waschen, oder Eimer mit Wasser aus dem Kanal geholt werden und man damit in der Küche verschwindet, dann fragt man sich schon, ob die Farbe der Suppe nun von den Gewürzen kommt, oder “natürlich” ist.

In Tongli gibt es dann auch noch das in China einzige Sex-Museum. Auf einmal wird es ruhig und kein Chinese mehr weit und breit. Mit Sex macht man auf sich aufmerksam und so mussten wir dort natürlich auch hinein. Und bis auf die Exponate hat es sich auch gelohnt… der Garten, die Ruhe und die untypische Architektur waren die extra 20Kuai schon alleine Wert. Über die Ausstellung kann man sich streiten…ein paar nette Statuen gab es aber auch.

braune brüheob weiße Wäsche auch wieder weiß wird?Bohnen-Irgendwas...schmeckt wie ausgekauter KaugummiDas sind keine nudel, sondern Zuckerfür 2  Kuai kann man drauf reiten...Stinke Tofu... es gibt nichts schrecklicher riechendes [riecht wie abgestandenes Bier und Gulli]

Geschrieben von Johannes am 27. März 2011 | Abgelegt unter Allgemein | Ein Kommentar

chinesische Wasserspiele

Am Abend ging es dann noch an den JinJiHu, dem See bei uns vor dem Haus. Hier findet jeden Freitag und Samstag um 8 eine immense Wasser-Springbrunnen-Show statt.
Gigantisch, Unmengen an Chinesen und ohrenbetäubend.

Geschrieben von Johannes am 26. März 2011 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

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