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Buntes Parktreiben - Videos

hier die Videos…

Geschrieben von Johannes am 30. Januar 2009 | Abgelegt unter Beijing | Keine Kommentare

Meer an Chinesen

Gestern habe ich mich auf den Weg in einen Park mit Tempel gemacht. Der Ritanpark liegt nördlich vom LahmaTempel und ist bekannt für sein kommerzielles Frühlingsfest.
So strömten mir schon aus der U-Bahn Unmengen an Chinesen entgegen. Die Straßen waren voll und um den Eingang tummelten sich abschreckend viele Chinesen. Nichts desto trotz, ich wollte es wissen.
Für 10 Kuai gab es also ein Fest an Gewinnspielen, Ständen mit allem möglichem Krimskrams und teure Ständen mit traditionellem Essen.
Es hieß allerdings, dass man sich wie bei einer Bolognese mit dem Strom in eine bestimmte Richtung mit bewegen musste.

Interessant war weniger der Park und die vielen Stände, als viel mehr die Leute mit ihren Masken, riesen Plüsch Teddybären und Kindern mit Schlitzhosen…

Geschrieben von Johannes am 28. Januar 2009 | Abgelegt unter Beijing | 1 Kommentar

chinesisches Neujahrsfest - Frühlingsfest

“??” [ChunJie], wie es auf chinesisch heißt, ist das Neujahrsfest im chinesischen LunarKalender.
Nach dem chinesischen Bauernkalender markiert dieses Fest den Anfang des neuen Jahres und ist das wichtigste Fest in China. ( chinesisches Weihnachten ? )
Das Fest liegt mitten in einer Zeit, in der die Bauern Chinas nicht all zu viel zu tun hatten. Im alten China war die Zeit zwischen Ernte im Herbst und Sähen im Frühling also die beste Zeit um zu Feiern.

Es gibt dazu auch eine Sage: Vor langer Zeit lebte in China ein Ungeheuer, dass immer zum Jahresende aus den Tiefen des Meeres an Land kam und Schrecken über die Dörfer brachte. Es fraß das gelagerte Getreide, nahm sich von dem Vieh und zerstörte Häuser. Eines Jahres stellte sich ein tapferes kleines Mädchen dem Ungeheuer und stand ganz in ROT gekleidet vor ihm. Da bekam das Monster es mit der Angst zu tun und verschwand. Seit dem klebt man in China rote Neujahrssprüche an die Türen und hängt rote Lampions ans Haus.

Das Feuerwerk hat in China auch eine lange Tradition. Schon früh wurden Bambusrohre ins Feuer geworfen und das explosionsartige verpuffen der Luft in den einzelnen Kammern gab einen Knalleffekt. Dies wurde zum Ausdruck der Freude bei feierlichen Anlässen getan. Mit der Zeit befüllte man dann diese Bambusrohre mit Schießpulver und knotete diese zu einer Kette zusammen. So wurden in der Qing-Dynastie bereits Knallfrösche in Massenproduktion hergestellt.

“Kein Jahreswechsel ohne Jiaozi”. Und so ist es Pflicht am Neujahrsabend Jiaozi zu essen. Und nicht nur das, das Abendessen in Familie ist in China ein Festessen. Sprich, ich nur volle Restaurants gesehen (- aber das ist eigentlich nichts ungewöhnliches in China)

Am 1. Tag des neuen Jahres ziehen sich alle neue Kleidung an und gehen Familie und Freunde besuchen und wünschen ein Frohes neues Jahr. Kinder, die Älteren ein gutes neues Jahr wünschen, bekommen einen roten Umschlag, in dem Geld verschenkt wird - Silbergeld.
Am 2. Tag besucht man weitläufigere Verwandte und Freunde.
Am 3. Tag wurde der Neujahrsputz gemacht und das Haus gekehrt um all die schlechten Geister des letzen Jahres loszuwerden und Platz zu schaffen für die guten Geister des neuen Jahres.

Heute findet in der Feierwoche ein buntes Spektakel in allen Parks und Tempelanlagen statt.
Ich will die nächsten Tage mich also auf den Weg machen und erkunden, was es da alles zu sehen und zu erleben gibt.

Geschrieben von Johannes am 26. Januar 2009 | Abgelegt unter Beijing | Keine Kommentare

Wilkommen im Jahr des Rindes

Zum Auftakt ins Jahr des Rindes, wurde ich von meinem Sheng Lehrer eingeladen mit ihm in einen Tempel zu kommen um “die” chinesische Neujahrstradition zu erleben.
Da er dort zum Umzug früh um Neun spielt, wir uns um 7 bei trafen und ich am anderen Ende wohne, musste ich also nach nur 3 Stunden Schlaf früh halb 6 raus aus den Federn und mich mit dem Bus gen HouHai machen. Von dort aus ging es dann in den SüdWesten von Beijings Altstadt in einen großen Tempel. Es war elend kalt, in der Luft hing noch immer der metallene Geschmack von verbranntem Feuerwerk und die Sicht war arg getrübt. Aber, fast nirgends war zu so früher Stunde noch Feuerwerksmüll zu sehen - vereinzelt nur noch verbrannte Asche. Denn wie ich sah wurden die Überreste der Feuerwerksbatterien im Anschluss verbrannt.

Überall in Beijing (und ganz China) finden zum chinesischen Neujahrsfest Tempel-Jahrmärkte statt. Jeder Tempel ist offen und bietet so alles: von traditionellen Umzügen, Drachentänzen, JahrmarktsGlücksspielen, essbaren Spezialitäten bis hin zu andächtigem Schlange stehen um einen Buddha oder eine Stele mit Räucherstäbchen zu ehren.

Geschrieben von Johannes am 26. Januar 2009 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Silvester in Beijing…

Wow, es ist so weit. Was ich an unserem Neujahr vermisst habe, wird nun in einem rauschenden chinesischen Silvester nachgeholt.
Beijing gleicht einem Kriegsgebiet mit Straßenschlachten an jeder Ecke. Für nun 5 Tage ( was noch abzusehen ist) lassen es die Chinesen einmal so richtig krachen.
Mit dem Jahreswechsel vom 25.1. zum 26.1. fängt hier das chinesische Neujahrsfest an.

Ich dachte mir also, schaust du dir das Spektakel einmal aus der Nähe an und fährst Downtown. Ich bin also 18:00 zum Bell & Drum Tower und von dort quer Beijing durch all die vielen Hutongs bis zum TianAnMen. Unterwegs gab es überall Feuerwerk, Knallfrösche und ChinaBöller. Meist nur in den Innenhöfen der Hutongs zu vernehmen, wenn jedoch Feuerwerk, dann über den Dächern zu erkennen.
Ich war also auf der Suche nach einem Ort, wo man den Countdown zählt und dann ein riesiges Feuerwerk gestartet wird. Nun ich wurde nicht fündig, zumindest nicht so wie ich es mir vorstellen wollte. Anstelle gab es viel gewaltigeres.
Mitternacht war ich wieder zurück und habe Neujahr bei mir auf der Straße erlebt - und hier brach nun wirklich eine Feuerwerksschlacht aus.

Bilder sind leider nichts geworden, dafür hier aber ein paar Videos.
Das hier von Youtube von einem Hochhaus aus - Leider nicht von mir, ich fand kein Hochhaus - aber dennoch herrlich und beeindruckend ;)

Dies hier am HouHai zum MitternachtsFeuerwerk - auch nicht von mir…

Hier eins auf meiner Straße:

Geschrieben von Johannes am 26. Januar 2009 | Abgelegt unter Beijing | Keine Kommentare